Liebe Freunde, Familie und Bekannte,
Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht! Schon haben wir den dritten Monat an der Sprachschule abgeschlossen, und somit Halbzeit erreicht.
Bahasa Indonesia
Mit rasantem Tempo lernen wir täglich indonesisch. Auch nach der Schule ist das Lernen noch nicht vorbei: Als Hausaufgaben müssen wir indonesische Nachbarn und Bekannte treffen und ihnen Fragen über Land und Kultur stellen. Am nächsten Schultag werden dann die Antworten mit den Lehrern besprochen.
So viel Sprache auf einmal ist manchmal schon etwas ermüdend, aber der Fortschritt spricht für sich: Während wir vor drei Monaten noch kaum ein paar Worte sprechen konnten, führen wir inzwischen längere Dialoge, erklären dem Taxifahrer wo genau wir hinwollen oder fragen im Shop nach einem bestimmten Produkt, das wir suchen!
Eine Herausforderung sind die Zahlen: Weil die indonesische Währung «Rupia» fast wertlos ist (15'000Rp = 1CHF), muss man von Anfang an mit Zehn- und Hunderttausenden zählen lernen. So haben wir bis heute Mühe, wenn uns der Kassier im Shop erklärt der Einkauf koste 239'400Rp – auf Indonesisch: «Dua ratus tiga puluh sembilan ribu empat ratus rupia»...
Da momentan nur wenige Schüler an der Schule sind, geniesst Salomo Einzelunterricht. Franziska wird wegen Lorena jeweils am Nachmittag zuhause unterrichtet.
(r)aus dem Alltag
Jeweils zwischen den Units à je 4 Wochen haben wir ein paar Tage frei, um uns zu erholen. Das ist unsere Chance um Ausflüge zu machen und das Land zu entdecken.
Mitte September konnten wir zum Borobudur fahren, einem rund 1000-jährigen buddhistischen Tempel, der hunderte von Jahren vom Dschungel überwuchert in Vergessenheit geraten war. Erst im 19. Jahrhunder wurde er wiederentdeckt und ist seither eine Attraktion für Touristen.












