Rotorblettli - unser Newsletter

Neuigkeiten 2021

Auf dieser Seite findet ihr die früheren Rotorblettli aus dem Jahr 2021

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News Dezember 2021

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,
Wir sind zurück in der Schweiz angekommen! Wie wir das Studium abgeschlossen haben und wie es jetzt weiter geht, erfahrt ihr hier.

Elim
Wie im August-Rotorblettli erwähnt hatten wir nur ein 90-Tage Visum für die USA erhalten. So mussten wir die letzten paar Wochen via Zoom am Unterricht teilnehmen. Das war etwas anstrengender als wir uns das vorgestellt hatten. Mit einem kleinen Notebook-Bildschirm braucht es viel Konzentration, um dem Unterricht zu folgen. Dennoch sind wir dankbar um die technischen Möglichkeiten, so dass wir am Studium bis zum Ende teilnehmen konnten.

Ausstellungs-Heli

Mit diesem kleinen Ausstellungs-Heli durften wir den anderen Studenten die Helimission vorstellen.

Familynews
Unser Baby hat die Rückreise in die Schweiz und den Jetlag gut gemeistert. Es zeigt sich immer wieder sehr aktiv durch die Bauchdecke hindurch. Dies hält Franziska vorallem nachts öfters vom Schlafen ab. Doch überwiegt die Vorfreude, diesen kleinen Menschen in wenigen Wochen in den Armen zu halten!

Herbst in New York

Vor unserer Rückreise genossen wir noch den wunderschönen New Yorker Herbst. Für uns vielleicht der letzte Herbst für mehrere Jahre?

Beim letzten Newsletter hatten wir uns gewundert, warum sich die Frauenärztin nach Franziskas Zahnhygiene erkundigt hatte. Wir haben viele Rückmeldungen von euch erhalten!
Anscheinend ist es so, dass sich durch eine Schwangerschaft die Wahrscheinlichkeit einer Zahnfleischentzündung erhöht, und sich diese wiederum negativ auf die Entwicklung vom Baby auswirken könnte.
Tja, man hat nie ausgelernt ;-)

Visaprozess
Damit die Reise möglichst bald weitergehen kann, haben wir den Visaprozess für unser Einsatzland gestartet.
Der Prozess beinhaltet mehrere Schritte, die gesammte Bearbeitungszeit rund 4 Monate!

Visa Fortschritt

Dazu haben wir eine lange Liste erhalten welche Dokumente wir anzufordern, auszufüllen und einzureichen haben. Auch müssen wir uns in den nächsten Wochen und Monaten damit auseinandersetzen, wie wir die verschiedenen Versicherungen im Ausland weiterführen und was für Dokumente von Seiten der Schweiz gefragt sind.
Aber zuerst – geniessen wir jetzt unsere Weihnachtsferien und die Zeit mit unseren Familien.


Wir wünschen euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit mit euren Liebsten!


News Oktober 2021

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,
Bei unserem letzten Newsletter standen wir noch kurz vor der Ausreise. Nun leben wir bereits 8 Wochen im Ausland. Gerne möchten wir euch einen Einblick geben, was wir in der Zwischenzeit erlebt haben.

„Pura Vida!“
Damit wir in die USA einreisen konnten, sind wir, wie im letzten Rotorblettli erwähnt, zuerst für 14 Tage nach Costa Rica gereist.
Nach den eher hektischen, und mit „Ausreisestress“ verbundenen letzten Tage in der Schweiz, war der Aufenthalt in Costa Rica eine segensreiche Zeit. Die Missionarsfamilie, bei der wir für diese Zeit wohnen durften, brachte uns eine überwältigende Gastfreundschaft entgegen! Wir erhielten Einblicke in die Kultur und das Leben der Menschen und durften vielfältige Landschaften sowie eine bemerkenswerte tropische Tierwelt bestaunen.

Leguan

Franziska hatte aufgrund der Reise, der Zeitverschiebung und des Klimawechsels anfänglich noch mit Schwangerschaftsübelkeit zu kämpfen. Nach ein paar Tagen war aber wieder alles „pura vida“, wie die Menschen dort sagen würden: Alles in Ordnung.

Costa Ricas Pazifikk&uumlste

Elim
Die Ankunft in den USA verlief problemlos und zu unserer grossen Erleichterung ohne Quarantäne. Per Bus reisten wir von New York City in die Kleinstadt Lima, in welcher wir nun die Bibelschule «Elim» besuchen. Wir wohnen in einem kleinen 2-Zimmer Apartment auf dem Campus.

Schulbücher lesen wir meist als E-Books am Computer

Unter der Woche drücken wir als sogenannte Gaststudenten die Schulbank. Das bedeutet, wir sammeln keine Credit-Punkte wie sie für einen Bachelorabschluss benötigt würden, müssen im Gegenzug dafür auch keine Prüfungen ablegen. Das heisst aber nicht, dass wir die Beine hochlagern können! «Assignments» heisst das Zauberwort, was so viel bedeutet wie Hausaufgaben. Oft verbringen wir ganze Abende mit lesen der zahlreichen Bücher mit denen uns die Schule eingedeckt hat. Die meist wissenschaftlichen Texte setzen ein hohes Niveau an Sprachkenntnissen voraus, oder eben – was für uns eher zutrifft – eine gute Internetverbindung und Google Translator.

(r)aus dem Alltag
Mit uns an der Bibelschule sind noch zwei weitere Helimissions-Familien. Wir geniessen den Austausch und haben uns gegenseitig viel zu erzählen. Jede Familie hat einen anderen, meist genau so langen Weg hinter sich, aber alle ein gemeinsames Ziel!
An den freien Wochenenden unternehmen wir oft etwas miteinander. Ein Höhepunkt war der Ausflug zu den Niagarafällen. Der an der Amerikanisch-Kanadischen Grenze verlaufende Niagara Fluss stürzt hier in einem majestätischen Naturschauspiel 51 Meter in die Tiefe. Nach der atemberaubenden Aussicht und einer abenteuerlichen Schifffahrt rundeten wir den Tag mit einem feinen Soft-Ice ab.

Ein Highlight: Ausflug an die Niagara Wasserfälle

Familynews
Wir hatten bereits zwei Schwangerschaftskontrollen hier in den USA.
Die Arztbesuche liefen etwas anders und komplizierter ab als wir uns von der Schweiz gewohnt sind. So wurde Franziska beispielsweise tatsächlich gefragt ob sie regelmässig zur Zahnkontrolle gehe; was das wohl mit dem Kind zu tun hat?
Jedenfalls sind wir sehr dankbar und froh, dass es unserem Baby gut geht.


News August 2021

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,
In unserem letzten Newsletter waren unsere Pläne aufgrund von Covid noch etwas ungewiss. Nun können wir euch in diesem Rotorblettli über unsere nächsten Schritte berichten.

Abschied
Bereits ende Juni mussten wir unsere Wohnung putzen und abgeben. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns dabei geholfen haben! Eine befreundete Familie hat uns für die restlichen Wochen bis zur Ausreise ein Zimmer zur Verfügung gestellt und uns mit ihrer Gastfreundschaft verwöhnt.
Am 22./23. Juli hatten wir unsere letzten Arbeitstage. Besonders für Salomo war das ein spezieller Tag mit gemischten Gefühlen, nachdem er 15 Jahre in der RUAG tätig gewesen war (inkl. Berufslehre).

Rotortechnisches
Die im Juni angesetzte praktische Flugprüfung hat ein paar Hürden mit sich gebracht. Kurz vor  der geplanten Prüfung machte ein anderer Schüler mit dem Heli eine so harte Landung, dass eine grosse Inspektion nötig war.
In der Ungewissheit wie lange dies dauern würde, musste Salomo sich nach einem anderen Heli umschauen, um die Prüfung doch noch absolvieren zu können. So hat er sich entschieden die Umschulung auf den Helityp der Helimission vorzuziehen, die eigentlich etwas später geplant gewesen war.

Salomo mit dem Prüfungsexperten

Die Ausbildung auf das «Ecureuil» verlief ohne Zwischenfälle und seit dem 21.06. ist Salomo nun stolzer Besitzer der europäischen Berufspilotenlizenz!

Es geht los!
Am 6. August heben wir mit dem Flugzeug Richtung Westen ab, nämlich nach Costa Rica.
Vielleicht fragt ihr euch, warum wir nun nach Costa Rica reisen, wo unser Ziel doch die USA ist. Aufgrund der Coronasituation dürfen wir nicht direkt vom Schengenraum in die USA einreisen. Wir müssen uns erst 14 Tage in einem Land aufhalten, welches nicht auf der sogenannten «Travelban» Liste der USA steht.

Wir durften in den letzten Wochen Kontakt mit einer Missionarsfamilie in Costa Rica aufnehmen, welche uns für die Zeit dort beherbergt. Dafür sind wir sehr dankbar.

Am 21. August geht unser Weiterflug nach New York. Von dort sind es noch ca. 5-6 Autostunden zur Kleinstadt, in welcher wir die Bibelschule besuchen werden.
Da wir aufgrund der Coronasituation «nur» ein 90 Tage Visa erhalten haben, wird unser Aufenthalt in den USA etwas kürzer ausfallen als geplant. Wir werden etwa einen Monat früher zurück in der Schweiz sein.

Family News
Wir freuen uns, euch mitteilen zu dürfen, dass wir ab Ende Januar ein kleiner Copilot oder eine kleine Copilotin zu unserer Crew zählen dürfen :-)

Daddys copilot coming soon

Wir freuen uns sehr auf dieses kleine Wunder. Die Schwangerschaft verlief bis jetzt ohne Komplikationen, einzig mit Übelkeit hatte Franziska öfters zu kämpfen.

Wenn alles rund um die Geburt gut verläuft, planen wir im März unsere Reise fortzusetzen.


News Mai 2021

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,
das nächste Rotorblettli mit Neuigkeiten ist da!

Wir haben gekündigt!
Der Startschuss für unser Abenteuer rückt immer näher. Nun haben wir Wohnung und Job gekündigt damit wir im August ausreisen können. Wie momentan fast alles, braucht auch unser Visum etwas länger als geplant. So haben wir nun im Juli einen Termin bei der US Botschaft erhalten. Dank den deutlich sinkenden Fallzahlen in den USA sind wir optimistisch, das Visum dann zu erhalten.

Elim hat unsere Anmeldung jetzt bestätigt, unserem Theologie-Semester steht nebst dem Visum also nichts mehr im Wege!

Rotortechnisches
Salomo hat die letzte Theorieprüfung für Berufspilot inzwischen bestanden, die praktische Prüfung ist für nächsten Monat (Juni) angesetzt.

Was passiert mit unserem Haushalt?
Eine Frage die uns oft gestellt wird! Einen Grossteil unseres Hausrats werden wir in den nächsten Wochen verkaufen oder verschenken ;-)
Dann gibt es natürlich ein paar Sachen, die zu gross zum mitnehmen sind, welche wir aber gerne behalten möchten. Dazu haben wir etwas Platz zum einlagern erhalten.
Was übrig bleibt, passt dann hoffentlich in unsere Koffern...

Bahasa Indonesia
Im Frühling nächstes Jahr werden wir die Sprachschule besuchen, um Indonesisch zu lernen.
Mit Vorfreude sind wir schon jetzt ein paar Wörtchen am üben... Wusstet Ihr, dass die indonesischen Wochentage aus dem Hebräischen entlehnt sind?
Hier ein paar Beispiele:
Montag - auf hebräisch "sheni" ist auf Indonesisch "senin".
Donnerstag "chamishi" ist "kamis" (K wird im Indonesischen als C ausgesprochen) und shabat, der hebräische Samstag ist der sabtu.


News Januar 2021

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,
wir freuen uns sehr, euch in unserem ersten Newsletter mit auf eine grosse Reise zu nehmen. Wohin uns das Abenteuer genau führen wird und was uns dabei alles erwartet, ist auch für uns noch offen - seid ihr dabei mit uns zusammen auf Entdeckungsreise zu gehen?

Für diejenigen von euch, die uns noch nicht so gut kennen, einen kurzen Einblick in unser Leben: Wir sind seit knapp 2 Jahren verheiratet und leben in Emmenbrücke. Franziska arbeitet als Sozial-pädagogin, Salomo als Avioniker (Helikopter-Elektriker). Nach fast 10 Jahren Vorbereitung, wie eben diese Ausbildungen sowie Helikopter-Flugtraining für Salomo, sind wir bald bereit loszuziehen. Wir werden in ein drittwelt-Land ausreisen, um den Menschen, dort wo es keine Strassen gibt, per Helikopter zu helfen.

Salomo und Franziska

Warum Heli-mission?
Natürlich können und wollen wir das nicht auf eigene Faust machen - dafür gibt es Hilfs-organisationen die bereits viele Jahre Erfahrung mitbringen. So auch die Helimission, mit der wir seit längerer Zeit im Gespräch sind. Deren Motto: Hilfe, die ankommt. Per Helikopter werden Patienten, medizinisches Personal und Personen von lokalen Organisationen transportiert sowie Hilfsgüter für Katastropheneinsätze geflogen.
Der Teil "Mission" steht für die christliche Nächstenliebe, die wir durch unsere Arbeit an Menschen verschenken wollen, die Hilfe am allernötigsten haben.

Wann geht's los?
Jetzt zu den Facts! Wir werden also als Pilotenfamilie der Helimission in ein Land in Südostasien ziehen. Der Weg dorthin führt uns über ein Semester Theologiestudium an der Bibelschule Elim in Lima NY und einem 8 monatigem Sprach-studium der Landessprache unseres Einsatzortes. So der Plan.
Salomo hat im Februar/März noch eine letzte Theorie- sowie die Praxisprüfung vor sich um die Berufspilotenausbildung abzuschliessen.
Anschliessend gilt es unser Hab' und Gut zu packen und im August nach Lima in die USA ausreisen. Wir sehen dem mit gemischten Gefühlen entgegen; zum einen schnuppern wir die Abenteuerluft, zum andern fällt uns der Gedanke schwer, euch alle zurück zu lassen - auch wenn wir ende Jahr nochmals kurz zurück in die Schweiz kommen werden bevor wir weiterreisen

Zeitplan

Spenden?
Mitarbeiter der Helimission leben von Spenden. Aber nein, wir werden nicht um Geld betteln ;-)
Wenn ihr unsere Arbeit gut findet, und etwas dazu beitragen möchtet, dürft ihr uns freiwillig unterstützen.
Das kann durch ein ermutigendes Mail oder Brief sein, oder vielleicht kommt ihr uns mal besuchen?
Wenn ihr finanziell etwas zu unserem Lebensunterhalt beitragen möchtet, könnt ihr uns via Helimission (Angaben weiter unten) unterstützen. Zuwendungen an die Helimission können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Wichtig: "Salomo & Franziska Lehmann" als Vermerk bei der Einzahlung nicht vergessen, damit das Geld den Weg zu uns findet.